Innovation und Tradition seit 1907

Taubenabwehr

Die starke Population von Tauben in den Städten und Großgemeinden Europas stellt heute ein ernstzunehmendes Problem dar. Die von dem Taubenbesatz ausgehende Gefährdung ist nicht zu unterschätzen, neben der Zerstörung von Fassaden betrifft das vor allem die Übertragung von Krankheiten durch Parasiten der Tauben.

Taubenarten in europäischen Städten

Bei denen in unseren Städten vorkommenden Tauben handelt es sich überwiegend um Nachkommen verwilderter Haustauben, die von der in Nordafrika verbreiteten Felsentaube abstammen. Vor diesem Hintergrund sind auch die Nistgewohnheiten an Fassaden (Mauernischen, Simse, Dachrinnen etc.) erklärbar. Tauben werden etwa 20 bis 30 Jahre alt. Davon sind weibliche Tauben etwa 11-14 Jahre lang brutfähig. Taubenpaare brüten mehrmals pro Jahr mit jeweils etwa 6-8 Jungen.

Bekämpfung nicht sinnvoll

Einen allgemeinen Schutz vor Taubenpopulationen gibt es nicht. Die Bekämpfungen durch eine Abtötung oder durch die Erzeugung von Unfruchtbarkeit (Ovulationshemmer) finden sehr oft starken Widerstand in der Bevölkerung, da die Taube auch als Friedenssymbol gilt und der allgemeine Tierschutzgedanke weit verbreitet ist. Diese Maßnahmen sind außerdem relativ kostenintensiv und haben bestenfalls vorübergehende Bestandsverringerung zum Ergebnis.

Auch die in den letzten Jahren vielfach angewandte allgemeine Vertreibung - z.B. mit Ultraschallgeräten - konnte keinen nennenswerten Erfolg verbuchen. Häufig gab es sogar gar keinen Effekt.

Schutz gegen Taubenbesatz

Für den erfolgreichen Schutz eines Gebäudes und der Bewohner vor Taubenbesatz haben sich objektbezogene Vergrämungsmaßnahmen erwiesen. Hierbei werden an dem zu schützenden Objekt Systeme installiert, die den Anflug und den Aufenthalt von Tauben verhindern. Die wesentlichen Elemente sind Netze aus Polyurethan oder Edelstahl zur Abspannung von Nischen, Hohlräumen und ähnlichem. Zusätzlich werden Drahtsysteme mit und ohne Impulsstrom, sog. Spikes oder Drahtrollen, aus nichtrostendem Material zur Vergrämung der Anflugflächen, wie Simse und Vorsprünge, genutzt.

Richtige Systemauswahl

Entscheidend für den Erfolg ist die Auswahl und Anordnung geeigneter Systeme im Rahmen objektbezogener Planung. Oft sind die Einbeziehung denkmalpflegerischer Aspekte oder des visuellen Erscheinungsbildes zu berücksichtigen, um die notwendige Akzeptanz bei Behörden, Nutzern, Anwohnern und Passanten zu erzielen. Hinsichtlich der Befestigungstechnik sind Planung und qualitativ hochwertige Ausführung zur Vermeidung von Bauschäden von besonderer Bedeutung. Hier sind wir mit unserer Erfahrungen und unserem Fachwissen von Anfang an behilflich.

Das eigene Objekt schützen

Auch wenn sich das Problem des Taubenbesatzes mit diesen Maßnahmen nur an andere Orte verlagert, ist doch ein beachtlicher Erfolg für das behandelte Objekt erzielbar. Dabei lassen sich die Taubenschutzsysteme mit einiger Erfahrung optisch so unauffällig anbringen, dass sie nur bei gezielter Suche bemerkt werden.

Wirtschaftliche Vorteile nutzen

Neben dem Schutz vor Parasiten der Tauben, die auch auf den Menschen übergehen können, ergeben sich auch erhebliche wirtschaftliche Vorteile, wenn ein Gebäude vor Taubenbesatz geschützt ist:

  • Die durch Parasiten wie Flöhe oder Taubenzecken verursachten Bekämpfungskosten entfallen.
  • Es werden Zerstörungen vermieden, die durch Taubenkot hervorgerufenen werden, entsprechende Kosten werden ebenfalls eingespart.
  • Durch Taubenkot bedingte Sekundärschäden wie z.B. das Eindringen von Wasser mit evtl. weiteren Folgeschäden entfallen und auch die Renovierungsintervalle (z.B. Farbanstriche, Putzausbesserungen etc.) werden deutlich verlängert.
  • Die Ansehnlichkeit der Fassaden bleibt erhalten, was sich positiv auf das Wohlbefinden der Bewohner und das Image der Stadt auswirken kann.
Römer BioTec® GmbH 2017