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Wasseraufnahme und Hydrophobierung

Um die Wasseraufnahme einer Fassade zu ermitteln, sind die Verwendung des Karsten´schen Prüfröhrchens oder der Franke´schen Prüfplatte möglich. Dabei wird auch unter der simulierten Bedingung "Schlagregen" geprüft. Schlagregen ist ein Niederschlag mit Wind von mindestens 5 Beaufort (7,5-9,8 m/sec). Schwerer Schlagregen ist mit Windstärke 8 Beaufort (15,4-18,2m/sec) verbunden. Dabei wird vorausgesetzt, daß die auftreffende Wassermenge groß genug ist, um einen zusammenhängenden Wasserfilm auf der Oberfläche zu bilden, der vom Wind auf die Fassadenfläche gedrückt wird.

Neben Messung der Wasseraufnahme kann auch die quantitative Abschätzung des kapillaren WA-Koeffizienten erfolgen. Die auf diese Weise ermittelte Wasseraufnahme wird als Vergleichswert (z.B. vor und nach Hydrophobierung) herangezogen.

Das eigentliche Schadensbild wird durch die im Mauerwerk befindlichen Salze verursacht.

Sanierungsmöglichkeiten

Bei Verblendfassaden ist in jedem Fall für ein vollständiges Fugenbild den ausreichenden Allgemeinzustand der Steine zu sorgen. Darüber hinaus kann eine Fassade fast unabhängig von dem verwendeten Material (z.B. Verblender, Putz etc.) auch hydrophobiert werden. Eine vorhergehende Reinigung bei evtl. vorhandenen Ausblühungen ist ratsam, da Hydrophobierungen in aller Regel nachfolgende Reinigungsmaßnahmen erschweren.

Gegen Graffiti gibt es die Möglichkeit, neben der eigentlichen Wasserabweisung eine zusätzliche sog. "verlorene" Schutzschicht aufzutragen, die zusammen mit evtl. Verunreinigungen leicht entfernt werden kann. Nach der Entfernung muss diese Schutzschicht erneut aufgetragen werden.

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