Vogelflöhe (Ceratophyllus) |
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An oder in Häusern kommen mehrere nur schwer voneinander unterscheidbare Arten vor (Unterscheidung anhand Form der Genitalsegmente), von denen am häufigsten der Hühnerfloh [Ceratophyllus gallinae SCHRANK, 1802] den Menschen durch Stiche schädigt. Er ist der verbreitetste Vogelfloh in Mitteleuropa und ursprünglich ein Waldtier, das die Nester kleiner Vögel (rd. 75 Arten) besiedelt, die in Nieschen oder Höhlen nisten. Fast in allen Nistkästen kommt er vor (100 bis über 5000 Flöhe in einem Nest). Weitere Vogelfloharten sind: Taubenfloh [Ceratophyllus columbae GERNAIS, 1844] (Vorkommen häufig in von Tauben besiedelten Dachräumen, oft vergesellschaftet mit Hühnerfloh), Finkenfloh [Ceratophyllus fringillae WALKER, 1856] (der fast nur beim Haussperling und Star vorkommt) sowie der Mehlschwalbenfloh [Ceratophyllus hirundirnis CURTIS, 1826] (häufig in Mehlschwalbennestern, selten bei Rauchschwalben). Wenn im Frühjahr Nistmaterial unbedacht im Garten weggeworfen - anstatt verbrannt - wird, verlassen schon fertig entwickelte Flöhe (meist Hühnerflöhe) ihren Puppenkokon und springen Warmblüter, u.a. auch Menschen an. Weitere Informationen:
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