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Schädlingsvorsorge

in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb

Den vorgestellten lebensmittelverarbeitenden Betrieb betreuen wir nun bereits seit Ende der 80er Jahre. In dieser Referenz möchten wir aufzeigen, welche modernen Mittel heutzutage eingesetzt zur Schädlingsvorsorge in der Lebensmittelverarbeitung werden können, um sicherzustellen, dass die Produktion im Unternehmen ohne hygienische Beeinträchtigung stattfinden kann.

Spezifische Anforderungen an das Monitoring

In diesem Betrieb ergaben sich durch die Lage und durch die spezifische Produktion einige Besonderheiten. So liegt hier ein besonderer Befallsdruck durch Ratten und besonders Mäuse vor. Hinzu kommt das Alter des Gebäudes, welches aufgrund seiner Baustruktur deshalb nur mit Einschränkungen von außen geschlossen werden kann. Aufgabe war es dehalb, ein Eindringen von Nagetieren in das Gebäude sehr schnell und umfassend feststellen und bekämpfen zu können. Eine regelmäßige Kontrolle, beispielsweise im 4 Wochen Rhythmus reichte hier nicht aus, eine höhere Frequenz der Kontrollen hätte allerdings zu enormen Kosten geführt.

Maßnahmen der Schädlingsvorsorge

Sensorsystem gegen Nagetiere

Schädlingsvorsorge LebensmittelverarbeitungDaher haben wir uns entschlossen, dem Kunden ein elektronisch gestütztes Monitoring System für Ratten und Mäuse anzubieten. Hierbei handelt es sich um eine Köderstation, die auf elektronischem Wege einen Alarm ausgibt, wenn sie ausgelöst hat. Dieser Alarm wird bei uns direkt verarbeitet und führt dazu, dass innerhalb von kurzer Zeit ein Schädlingsbekämpfer vor Ort ist, der die Situation bewertet und gegebenenfalls Maßnahmen einleitet. So vermeiden wir den Einsatz von Ködern, die gleichzeitig auch immer einen Befall anlocken können. Gerade in den Bereichen, in denen die kontinuierliche Überwachung wichtig ist, macht dies den Unterschied zu herkömmlichen Systemen aus.

Vorbeugung und Bekämpfung von Fluginsekten

Aufgrund der Lebensmittel, die in diesem Betrieb verarbeitet werden, ist ein Befall durch Motten besonders kritisch. Deshalb muss das eingerichtete Monitoring nicht nur den Befall anzeigen, sondern gleichzeitig bereits im Entstehen verringern oder bekämpfen. Hierzu arbeiten wir mit Pheromonfallen, die besonders bei Motten sehr gut funktionieren. Durch die Platzierung und die Dichte der Fallen können wir gewährleisten, dass bereits einzelne Motten vor dem Einnisten im Betrieb durch geeignete Fallen gefangen werden.

Auch Fliegen erwiesen sich im Verlauf der Befallsfeststellung als potentieller Schädling. Hier ergaben sich ähnliche Anforderungen wie bei Motten. Mit Hilfe von UV-Fanggeräten, welche Fliegen auf Klebeflächen anziehen, können wir sicherstellen, dass auch durch Fliegen heute keine Gefährdung der Lebensmittel durch Schädlinge entstehen kann.

Mitarbeiter vor Ort

Neben den Köderstellen ist auch immer das Auge des geschulten Schädlingsbekämpfers vor Ort wichtig. Bei jedem Besuch schauen wir nach potentiellen Einfallstoren für Schädlinge und unterstützen den Betrieb bei der Beseitigung dieser. Auch einen möglichen Befall, der zwar unüblich wäre, aber dennoch auftreten könnte, könnten wir bei unseren Inspektionen schnell erkennen und geeignete Maßnahmen ergreifen.

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