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Rattenbekämpfung

Viele Menschen haben Angst vor Ratten und Mäusen. Ihre Bekämpfung ist aber auch aus hygienischen Gründen empfehlenswert, denn Nagetiere können abhängig von ihrer Art verschiedene Infektionskrankheiten übertragen und verschleppen, zum Beispiel Hantaviren und Leptospirose. Dabei sind sie nicht nur Überträger, sondern auch Reservoir. Das heißt, sie tragen Viren weiter, ohne selbst zu erkranken. Hieraus ergibt sich eine große Gesundheitsgefahr bei unkontrollierten Populationen.

Ratten: Arten bestimmen und bekämpfen

Die gesundheitlichen Gefahren variieren je nach Rattenart und ihren artspezifischen Lebensgewohnheiten. So trifft man beispielsweise die Wanderratte eher im Außenbereich, Hausratten hingegen bevorzugt im Innenbereich.

Während für den Laien jede Ratte sehr ähnlich wirkt, können erfahrene Schädlingsbekämpfer einen Rattenbefall unter anderem über aufgefundene Kot- oder Fraßspuren ermitteln und abhängig vom Ergebnis Verbreitungsweg und Laufwege bestimmen. Um die Bekämpfung erfolgreich durchzuführen, gibt es dann verschiedene Vorgehensweisen, die sich nicht nur am Tier sondern auch am Objekt bzw. den räumlichen Bedingungen orientieren. Wichtig ist jedoch, dass nur bei gemeinsamen Maßnahmen der Befall erfolgreich getilgt werden kann. Deshalb bekommen Sie von uns Hinweise, welche Veränderungen vor Ort nötig sind, damit kein erneutes Rattenproblem auftritt.

Rattenbekämpfung durch Fraßköder

Zunächst ist es wichtig, die Nahrungsgrundlage der Ratten zu beseitigen oder zu mindern. Hierzu zählen zum Beispiel offene Mülltonnen, gelbe Säcke oder Tierfutter. Das fördert die Köderannahme durch die Nagetiere, weil sie auf der Suche nach Nahrung nicht mehr auf diese Quellen stoßen. Anschließend werden wirkstoffhaltige Köder ausgebracht. Diese werden so ausgelegt, dass sie nicht versehentlich von Menschen oder anderen Tieren aufgenommen werden können.

Die Köderstationen werden regelmäßig kontrolliert. Erst wenn am Köder keine Fraßspuren mehr zu finden sind und es auch sonst keine Hinweise auf einen Fortbestand der Population gibt, war die Bekämpfung erfolgreich.

Bekämpfung durch Schlagfallen

In bestimmten Rattenbekämpfung SchlagfalleSituationen ist es angebracht, einen Befall durch Ratten mit Hilfe von Schlagfallen zu bekämpfen. Hierzu werden diese mit ebenfalls mit einem Köder, allerdings ohne Wirkstoffe bestückt. Schlagfallen müssen zahlreicher ausgelegt werden als Fraßköder, zudem ist eine häufigere Kontrolle notwendig.

Ratten selbst bekämpfen

Im norddeutschen Raum treten vermehrt Resistenzen gegen bestimmte Wirkstoffe bei Ratten auf. Das heißt, dass die Tiere auch bei ausreichender Aufnahme des Köder nicht abgetötet werden. Resistenzen werden durch eine unsachgemäße Rattenbekämpfung hervorgerufen: die Ratten nehme eine Menge an Wirkstoffen auf, die nicht zur Abtötung reicht und die Population gewöhnt sich an das Gift. Im weiteren Verlauf entwickeln sich so vererbbare Widerstandsfähigkeiten gegen bestimmte Wirkstoffgruppen. Dies erschwert nicht nur die Bekämpfung von Ratten in Privathaushalten, sondern auch in der großräumigen Rattenbekämpfung. Nur ein ausgebildeter Schädlingsbekämpfer kann erkennen, ob Resistenzen vorliegen könnten und vor allem, wie trotz dieser Umstände eine erfolgreiche Bekämpfung durchgeführt werden kann. Bei Rattenbefall gilt deshalb: Sprechen Sie uns direkt an!

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