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Brotkäfer

lat.: Stegobium paniceum

Die Larven des Brotkäfers sind Vorratsschädlinge. Die Käfer selbst sind gute Flieger und orientieren sich zum Licht hin. Man findet sie daher häufig auch in vom Befallsherd weit entfernten Räumen, insbesondere in Fensternähe. Die Larvenentwicklung kann praktisch in allen trockenen Vorräten stattfinden. Es ist daher erforderlich, alle Vorräte auf Befall zu überprüfen. Lebens- und Futtermittel, Gewürze, selbst Traubenzuckertabletten und kunstgewerbliche Gegenstände aus Papier und viel Leim kommen als Befallsherd in Frage.

Ehe gegen die herumirrenden Käfer vorgegangen wird, sollte der Entwicklungsherd gefunden und beseitigt werden, damit man sicher gehen kann, dass es keinen neuen Nachschub an Käfern geben kann. Die Brotkäfer sind keine Krankheitsüberträger, können aber durch ihre Stoffwechseltätigkeit Lebensmittel ungenießbar machen. Die Weibchen legen ungefähr 100 Eier, die Entiwicklungszeit bis zum adulten Käfer beträgt ca. zwei bis drei Monate, die adulten Käfer leben ca. ein bis zwei Monate. Der Brotkäfer ist ein naher Verwandter des Gemeinen Nagekäfers ("Holzwurm", Anobium punctatum), der wie der ebenfalls zur Gruppe der Anobiidae gehört.

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